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Offenes Seminar

Offenes Seminar · auch Inhouse

Wertschätzung als Führungsinstrument – was Anerkennung, Kultur, Motivation und Leistung prägt

Für Interessierte in Wirtschaft und Verwaltung

Menschen wollen nicht nur geführt werden – sie wollen gesehen werden. Wertschätzung beginnt dort, wo aus Aufmerksamkeit echte Anerkennung entsteht. Sie schafft Vertrauen und gibt Menschen das Gefühl, mit ihrer Persönlichkeit und ihrer Leistung Bedeutung zu haben. Gerade Führungskräfte prägen durch ihr Verhalten die Kultur des täglichen Miteinanders. Ein respektvolles Wort, echtes Zuhören oder ehrliche Anerkennung können mehr bewegen als viele Führungsprogramme. Wertschätzung stärkt Motivation, ohne sie erzwingen zu müssen. Sie lässt Leistung entstehen, ohne den Menschen auf seine Leistung zu reduzieren. Sie verbindet Klarheit mit Respekt, Verantwortung mit Vertrauen und Führung mit Menschlichkeit. Wer Wertschätzung lebt, verändert nicht nur Gespräche – sondern Beziehungen und Unternehmenskultur. Denn gute Führung beginnt dort, wo Menschen einander Bedeutung geben.

  • 24. bis 25. November 2026
  • 2 Tage
  • max. 4 Teilnehmer
  • Karben bei Frankfurt
  • 985 € zzgl. gesetzl. MwSt.
Zwei offene Linien wenden sich einander zu.

Darum geht es

Wertschätzung gehört zu den stärksten Kräften menschlicher Zusammenarbeit. Doch sie ist weit mehr als Lob, Anerkennung oder ein freundliches Wort. Sie beginnt mit der Bereitschaft, den anderen wirklich wahrzunehmen und ernst zu nehmen. Gerade für Führungskräfte wird diese Haltung zu einer besonderen Verantwortung. Denn Menschen spüren sehr genau, ob ihnen echtes Interesse oder nur eine Führungstechnik begegnet.

Das Seminar beleuchtet deshalb die psychologischen und philosophischen Grundlagen der Wertschätzung. Es zeigt, warum Anerkennung Selbstvertrauen stärkt und Respekt Beziehungen trägt. Die Teilnehmer reflektieren ihr eigenes Menschenbild und ihre persönliche Haltung in der Führung.

Sie erleben, wie Zuhören, Aufmerksamkeit und Sprache die Qualität von Beziehungen verändern.

Dabei geht es auch um Lob, Vertrauen, Respekt und einen konstruktiven Umgang mit Fehlern.

Wertschätzung wird nicht als Methode zur Leistungssteigerung verstanden. Sie richtet sich zunächst an den Menschen – nicht an seine Funktion oder sein Arbeitsergebnis. Gerade daraus können Motivation, Verantwortungsbereitschaft und eine tragfähige Unternehmenskultur entstehen.

Das Seminar verbindet persönliche Erfahrung mit Reflexion, Austausch und praktischen Übungen.

Im Mittelpunkt steht eine Führung, die Menschen nicht nur führt, sondern ihnen Bedeutung gibt.

Das Programm

  1. Tag 1 – Wertschätzung verstehen und erfahren

    Block 1: Die Grundlagen – Wertschätzung beginnt mit dem Menschenbild
    • Was bedeutet Wertschätzung wirklich?
    • Wertschätzung zwischen Haltung, Verhalten und Kommunikation
    • Philosophische Grundlagen: Würde, Achtung und Anerkennung
    • Psychologische Grundlagen: Wahrnehmung, Selbstwert und Zugehörigkeit
    • Das persönliche Menschenbild der Führungskraft
    • Unterschied zwischen Wertschätzung, Lob und Anerkennung
    • Respekt als Grundlage menschlicher Beziehungen
    • Selbstreflexion: Wie wertschätzend führe ich?
  2. Block 2: Wertschätzung erleben – Beziehung, Kommunikation und Wirkung
    • Menschen sehen, wahrnehmen und ernst nehmen
    • Die Bedeutung des Zuhörens
    • Aufmerksamkeit als unterschätzte Form der Wertschätzung
    • Sprache und ihre emotionale Wirkung
    • Lob aussprechen – ohne es zu instrumentalisieren
    • Anerkennung glaubwürdig und persönlich vermitteln
    • Nonverbale Wertschätzung: Blick, Haltung, Gestik und Präsenz
    • Interaktionsübung: „Wann fühle ich mich wertgeschätzt?“
  3. Tag 2 – Wertschätzung führen und leben

    Block 3: Wertschätzung in anspruchsvollen Führungssituationen
    • Wertschätzung und Klarheit – kein Widerspruch
    • Kritik äußern, ohne den Menschen abzuwerten
    • Wertschätzung im Konflikt
    • Respektvoll Grenzen setzen
    • Umgang mit Fehlern und persönlichem Versagen
    • Wertschätzung unter Zeit- und Leistungsdruck
    • Schwierige Mitarbeitergespräche menschlich führen
    • Rollenspiele: Kritik, Konflikt, Anerkennung und Perspektivwechsel
  4. Block 4: Von der persönlichen Haltung zur Unternehmenskultur
    • Wertschätzung zwischen Mitarbeiter und Führungskraft
    • Wertschätzung zwischen Geschäftsführung und zweiter Führungsebene
    • Vorbildwirkung und Glaubwürdigkeit der Führung
    • Vertrauen als Folge gelebter Wertschätzung
    • Wertschätzung, Motivation und Leistung – Möglichkeiten und Grenzen
    • Warum Wertschätzung keine Methode zur Leistungssteigerung sein darf
    • Vom individuellen Verhalten zur wertschätzenden Unternehmenskultur
    • Persönlicher Transfer: „Was möchte ich künftig anders leben?“

Seminarmethodik

Die Methodik dieses Seminars folgt einem Grundgedanken: Wertschätzung muss erlebt werden, bevor sie glaubwürdig gelebt werden kann.

Deshalb stehen nicht lange theoretische Einheiten, sondern persönliche Erfahrung, Selbstreflexion und das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt. Kurze Impulsvorträge vermitteln psychologische und philosophische Hintergründe und schaffen die Grundlage für die praktische Auseinandersetzung.

Interaktionsspiele machen erfahrbar, wie Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Anerkennung und fehlende Anerkennung auf Menschen wirken. Die Teilnehmer beobachten dabei nicht nur andere, sondern vor allem ihre eigenen Reaktionen.

Gruppenübungen greifen konkrete Situationen aus dem Führungsalltag auf. Gemeinsam werden unterschiedliche Sichtweisen auf Lob, Respekt, Vertrauen, Anerkennung und Wertschätzung untersucht.

Rollenspiele ermöglichen das Erproben schwieriger Führungssituationen. Anerkennungsgespräche, Kritik, Konflikte, Fehler oder unterschiedliche Erwartungen werden praktisch bearbeitet. Dabei wird besonders darauf geachtet, Klarheit und Wertschätzung miteinander zu verbinden.

Perspektivwechsel helfen den Teilnehmern, eine Situation aus der Sicht des Mitarbeiters, der Führungskraft oder auch der Geschäftsführung zu betrachten. Dadurch werden Wahrnehmungsmuster und vorschnelle Bewertungen sichtbar.

Selbstreflexion bildet einen weiteren Schwerpunkt. Die Teilnehmer beschäftigen sich mit ihrem eigenen Menschenbild, ihrer Sprache, ihren Gewohnheiten und der Frage, wann ihre Wertschätzung tatsächlich authentisch ist.

Auch Lob und Anerkennung werden praktisch untersucht: Wann tut Lob gut? Wann wirkt es formelhaft? Wann wird es möglicherweise sogar als Mittel zur Leistungssteigerung instrumentalisiert?

Kurze Feedbackrunden und persönliche Transferphasen schließen die einzelnen Arbeitseinheiten ab. Jeder Teilnehmer entwickelt eigene Gedanken dazu, wie Wertschätzung im persönlichen Führungsalltag glaubwürdig gelebt werden kann.

Die Methodik folgt damit keinem starren Trainingsschema. Sie schafft vielmehr einen Erfahrungs- und Reflexionsraum, in dem Menschen miteinander und voneinander lernen.

Denn Wertschätzung lässt sich nicht verordnen. Sie entwickelt sich aus Wahrnehmung, Erfahrung, Erkenntnis und persönlicher Haltung.

Leitgedanke des Seminars

Wertschätzung beginnt nicht mit dem richtigen Satz. Sie beginnt mit der Haltung gegenüber dem Menschen.

Das Seminar führt vom Verstehen über das persönliche Erleben zum bewussten Handeln. Vorträge und kurze Impulse wechseln sich mit Selbstreflexion, Gruppenübungen, Interaktionsspielen, Erfahrungsaustausch und Rollenspielen ab. Entscheidend ist nicht, eine neue Führungstechnik zu erlernen, sondern die eigene Haltung zu hinterfragen und Wertschätzung als glaubwürdigen Bestandteil der eigenen Persönlichkeit und Führung zu entwickeln.

Wertschätzung als Führungsinstrument

Anerkennung, Kultur, Motivation und menschliche Führung

Das nehmen Sie mit

  • Sie erkennen, warum Wertschätzung weit über Lob und freundliche Kommunikation hinausgeht
  • Mehr Bewusstsein für die eigene Wirkung
  • Sie reflektieren, wie Ihre Haltung, Sprache und Aufmerksamkeit auf andere Menschen wirken.
  • Sicherheit im wertschätzenden Dialog
  • Sie lernen, Anerkennung, Respekt und Klarheit auch in schwierigen Gesprächen miteinander zu verbinden
  • Einen neuen Blick auf Führung
  • Sie erleben Wertschätzung nicht als Führungstechnik, sondern als Ausdruck Ihres Menschenbildes und Ihrer Persönlichkeit
  • Impulse für eine menschliche Führungskultur
  • Sie gewinnen Ideen, wie Vertrauen, Zugehörigkeit und gegenseitige Achtung im Arbeitsalltag wachsen können.
  • Persönliche Erkenntnisse, die bleiben
  • Sie nehmen nicht nur Methoden mit, sondern Erfahrungen und Denkanstöße für Ihre eigene Entwicklung als Mensch und Führungskraft.

Für wen das Seminar gedacht ist

  • Alle, die regelmäßig vor Gruppen präsentieren und vortragen
  • Teams, die ihre Präsentationskultur vereinheitlichen wollen

Organisatorisches

Termin
Siehe Termine
Dauer
2 Tage
Zeiten
täglich ab 08:59 Uhr
Teilnehmer
max. 4 Teilnehmer
Seminarort
Max-Planck-Straße 27, 61184 Karben
Teilnahmegebühr
985 € zzgl. gesetzl. MwSt. pro Person
Referent
Erich Grikscheit

Im Preis enthalten

  • Telefonisches Vorgespräch zur Berücksichtigung Ihrer Wünsche
  • Seminarleitfaden
  • Auf Wunsch digitale Videoaufnahmen
  • Seminargetränke

Alle Preise netto, zzgl. gesetzl. MwSt. Seminarzeiten: täglich ab 08:59 Uhr

Häufige Fragen

Ist Wertschätzung nicht einfach nur eine andere Form von Lob?

Nein. Lob bezieht sich häufig auf eine konkrete Leistung. Wertschätzung richtet sich an den Menschen und zeigt sich in Respekt, Aufmerksamkeit, Interesse und Anerkennung.

Kann man Wertschätzung überhaupt lernen?

Wertschätzung lässt sich nicht wie eine Gesprächstechnik erlernen. Aber Wahrnehmung, Selbstreflexion und der bewusste Umgang mit anderen Menschen können entwickelt und intensiviert werden.

Funktioniert wertschätzende Führung auch bei Kritik und Konflikten?

Gerade dort zeigt sie ihre Qualität. Wertschätzung bedeutet nicht, Schwierigkeiten zu verschweigen. Sie ermöglicht Klarheit, ohne den anderen abzuwerten oder seine Würde infrage zu stellen.

Führt mehr Wertschätzung automatisch zu mehr Leistung?

Das sollte nicht ihr eigentliches Ziel sein. Wertschätzung darf nicht instrumentalisiert werden. Sie gilt zunächst dem Menschen. Vertrauen, Motivation und Leistungsbereitschaft können daraus entstehen – sie sind jedoch eine mögliche Folge und nicht der Zweck von Wertschätzung.

Termine

Termine und Plätze

Die Gruppe bleibt klein. Sie sehen hier den tatsächlichen Stand der Anmeldungen.

  • 24. bis 25. November 2026

    Kraft der Wertschätzung

    Präsenz · Karben bei Frankfurt

    985 € zzgl. gesetzl. MwSt.

    Noch 4 von 4 Plätzen frei

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