27. bis 29. Januar 2027
Zeithorizonte: Resilienz – Angst – Konflikte
Präsenz · Karben bei Frankfurt
1.298 € zzgl. gesetzl. MwSt.
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Resilienz – Angst – Konflikte
Führung vollzieht sich immer in Zeit: unter Zeitdruck, in Phasen der Veränderung, in Momenten der Unsicherheit und in Situationen, die Geduld verlangen. Gerade im Umgang mit Resilienz, Angst und Konflikten entscheidet der richtige Zeithorizont darüber, wie Menschen Situationen wahrnehmen, verarbeiten und bewältigen. Führungskräfte müssen erkennen, wann schnelles Handeln notwendig ist – und wann Entwicklung Zeit braucht. Wer Menschen führen will, muss ihnen Orientierung geben, Belastungen frühzeitig wahrnehmen und Konflikte rechtzeitig ansprechen. Resilienz entsteht nicht auf Knopfdruck, Ängste verschwinden nicht durch Anweisung und Konflikte lösen sich selten von selbst. Gute Führung bedeutet deshalb auch, Zeit bewusst zu gestalten. Denn nachhaltiger Erfolg entsteht dort, wo Menschen Zeit bekommen, Vertrauen entwickeln und ihre Fähigkeiten entfalten können.
Führung vollzieht sich immer in der Zeit – zwischen dem, was war, dem, was gerade geschieht, und dem, was erst entstehen soll.
Gerade in belastenden Situationen entscheidet sich, wie Führungskräfte mit Unsicherheit, Druck, Ängsten und Konflikten umgehen.
Das Seminar richtet den Blick deshalb bewusst auf unterschiedliche Zeithorizonte des Führens.
Vergangene Erfahrungen prägen Erwartungen, Bewertungen und Reaktionen – häufig stärker, als uns bewusst ist.
Die Gegenwart fordert Aufmerksamkeit, Klarheit und die Fähigkeit, auch unter Belastung handlungsfähig zu bleiben.
Die Zukunft wiederum braucht Orientierung, Vertrauen und den Mut, Entwicklungen aktiv zu gestalten.
Resilienz bedeutet dabei nicht, Belastungen einfach auszuhalten.
Sie beschreibt vielmehr die Fähigkeit, mit Veränderungen, Krisen und Widerständen konstruktiv umzugehen und die eigene innere Stabilität zu bewahren.
Angst wird nicht ausschließlich als Schwäche verstanden, sondern als wichtiges Signal für Unsicherheit, Veränderung und persönliche Grenzen.
Konflikte wiederum zeigen, wo unterschiedliche Interessen, Erwartungen und Wahrnehmungen aufeinandertreffen.
Für Führungskräfte entsteht daraus eine besondere Aufgabe: Sie müssen erkennen, wann Zeit zum Handeln, wann Zeit zum Zuhören und wann Zeit zum Klären notwendig ist.
Nicht jeder Konflikt muss sofort gelöst werden – aber jeder Konflikt braucht Aufmerksamkeit.
Nicht jede Angst lässt sich beseitigen – aber sie kann verstanden und eingeordnet werden.
Und Resilienz entsteht nicht erst in der Krise, sondern durch den bewussten Umgang mit den täglichen Herausforderungen.
Das Seminar verbindet psychologische Erkenntnisse mit konkreten Situationen aus dem Führungsalltag.
Es schafft Raum für Reflexion, persönliche Standortbestimmung und neue Handlungsmöglichkeiten.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Führungskräfte ihre eigene Haltung stärken und gleichzeitig Orientierung für andere geben können.
So wird Zeit nicht nur zu einer organisatorischen Größe, sondern zu einem wesentlichen Instrument verantwortungsvoller Führung.
Zeithorizonte – Resilienz, Angst und Konflikte
Drei Tage – sechs Seminarblöcke
Das Seminar verbindet die Perspektive der Zeit mit zentralen Herausforderungen moderner Führung. Die drei Tage führen von der persönlichen Standortbestimmung über den Umgang mit Belastung und Angst bis hin zur konstruktiven Konfliktarbeit und zur zukunftsorientierten Selbstführung. Jeder Tag ist in zwei eigenständige Seminarblöcke gegliedert.
Das Seminar verbindet persönliche Reflexion, psychologisches Verständnis und konkrete Führungsarbeit miteinander. Im Mittelpunkt steht nicht die reine Wissensvermittlung, sondern die aktive Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen, Denkweisen und Verhaltensmustern.
Kurze fachliche Impulse schaffen die Grundlage, um Resilienz, Angst, Konflikte und unterschiedliche Zeithorizonte besser einordnen zu können. Praxisfälle aus dem Führungsalltag werden gemeinsam analysiert und auf ihre Ursachen, Wirkungen und Handlungsmöglichkeiten hin untersucht.
Einzel- und Gruppenarbeiten fördern den Perspektivwechsel und ermöglichen eine intensive persönliche Standortbestimmung. Gezielte Reflexionsfragen helfen dabei, eigene Reaktionsmuster unter Druck, Unsicherheit und in Konfliktsituationen bewusster wahrzunehmen.
Rollenspiele und Gesprächssimulationen machen typische Führungssituationen unmittelbar erfahrbar. Dabei werden alternative Verhaltensweisen ausprobiert und hinsichtlich ihrer Wirkung überprüft. Kurze Übungen zur Selbststeuerung, Wahrnehmung und emotionalen Stabilisierung unterstützen den Aufbau persönlicher Resilienz.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Austausch von Erfahrungen innerhalb der Gruppe. Unterschiedliche Sichtweisen werden genutzt, um neue Denk- und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Die Teilnehmer übertragen die gewonnenen Erkenntnisse kontinuierlich auf ihre eigene Führungspraxis.
So entsteht eine abwechslungsreiche Methodik aus Impuls, Reflexion, Dialog, Übung und Praxistransfer. Ziel ist es, nicht nur neue Erkenntnisse zu gewinnen, sondern konkrete persönliche Handlungsmöglichkeiten für den Führungsalltag zu entwickeln
Führung braucht nicht nur Entscheidungen, sondern ein Gespür für den richtigen Zeitpunkt. Wer Belastungen einordnen, Ängste verstehen und Konflikte frühzeitig bearbeiten kann, gewinnt Handlungsspielraum – für sich selbst, für Mitarbeitende und für die gemeinsame Zukunft.
Alle Preise netto, zzgl. gesetzl. MwSt. Seminarzeiten: täglich ab 08:59 Uhr
Nein. Das Seminar richtet sich sowohl an erfahrene Führungskräfte als auch an Menschen, die ihre Führungsrolle bewusster gestalten möchten. Gerade vorbeugend ist es hilfreich, sich mit Resilienz, Angst, Konflikten und Zeitwahrnehmung auseinanderzusetzen.
Zeit wird nicht nur organisatorisch betrachtet. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie vergangene Erfahrungen, gegenwärtige Belastungen und zukünftige Erwartungen unser Denken, Entscheiden und Führungsverhalten beeinflussen.
Persönliche Resilienz ist ein wichtiger Bestandteil, aber nicht der einzige. Ebenso geht es um Selbstführung, Kommunikation, Konfliktverhalten, Entscheidungsfähigkeit und den verantwortungsvollen Umgang mit Mitarbeitern.
Angst wird weder dramatisiert noch verdrängt. Sie wird als menschliches Signal verstanden, das auf Unsicherheit, Veränderung oder Kontrollverlust hinweisen kann. Entscheidend ist, wie bewusst und konstruktiv damit umgegangen wird.
Konflikte werden als normale Bestandteile von Führung und Zusammenarbeit betrachtet. Die Teilnehmer lernen, Spannungen frühzeitig zu erkennen, Ursachen besser zu verstehen und situationsgerecht zu handeln.
Nein. Psychologische und führungsbezogene Impulse werden immer mit Praxisfällen, Reflexionsfragen, Übungen und konkreten Situationen aus dem Führungsalltag verbunden.
Ja. Persönliche Fragestellungen und reale Führungssituationen sind ausdrücklich erwünscht. Sie erhöhen den Praxisbezug und ermöglichen eine individuelle Auseinandersetzung.
Die Teilnehmer sollen mehr Klarheit über ihr eigenes Verhalten gewinnen und lernen, auch unter Druck, Unsicherheit oder in Konfliktsituationen handlungsfähig, ruhig und orientierungsgebend zu bleiben.
Termine
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27. bis 29. Januar 2027
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